Kunsttherapie

Ich biete eine Form von Kunsttherapie an, die in der Tradition der anthroposophischen Therapien steht. Hier möchte ich meine Orientierung kurz beschreiben:

Wir können nicht umhin, uns zu zeigen, wenn wir malen, zeichnen, oder plastisch arbeiten. Dieses ‚Zeigen‘ muss jedoch nicht psychologisch interpretiert werden: es kann künstlerisch interpretiert werden. Mein Ansatz ist es, durch einen geeigneten künstlerischen Prozess bestehende Ungleichgewichte in der Seele oder auch im Körper anzusprechen und nach und nach zu harmonisieren.

Jede*r versteht zumeist innerlich, was da gemeint ist und zieht seine Schlüsse. „Ach ja! Das ist so eine Gewohnheit von mir“ – solche Sätze fallen auch in Malkursen. Der weitere künstlerische Weg ergibt sich daraus, und es kommt ein Heilungsprozess in Gang.

Im Idealfall wird erreicht, was die ‚Salutogenese‘*) benennt: man wird sich seiner Ressourcen bewusster, man entwickelt Zutrauen in die eigene Fähigkeit, Lösungen zu finden (Resilienz) und handlungsfähig zu sein, und man ahnt den größeren Sinn in allem und stärkt dadurch das ‚Kohärenzgefühl‘.

Hauptsächliche künstlerische Mittel sind Wasserfarbe, farbige Kreiden und das Zeichnen mit verschiedenen Medien.

*) geht auf Aaron Antonovsky zurück. Quellen und Zusammenfassungen sind online zu finden.

Das Zeichnen hat mich tief entspannt. Sogar mein Kopfweh ist verflogen!

Teilnehmerin Zeichenkurs, 52 Jahre